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Wir machen die Weltreise öffentlich

Die Weltreise wird Öffentlich

Weltreise

Nach 1 Woche grübeln, zweifeln, Vorfreude beschließen wir unserer Familie von unseren Weltreiseplänen zu erzählen. Doch wie sagt man der Familie am besten, das man nun für 1 Jahr nicht jeden Tag erreichbar sein wird, man alles aufgibt um seinen Traum zu leben? Ich habe mir da ehrlich gesagt nicht viele Gedanken drüber gemacht da ich meine Familie kenne und wusste statt „Bist du verrückt?“ oder „Das kannst du doch nicht machen!“ bekomme ich Zuspruch. Genauso sollte es kommen. Ich griff zum Telefon und rief meine Mama an. Ich erzählte ihr von unserer geplanten Weltreise und sie tat genau das, was ich erwartet hatte. „Kind das ist eine tolle Entscheidung, ihr macht genau das richtige.“ Puh, geschafft ich war total erleichtert, obwohl ich mit keiner anderen Reaktion gerechnet habe. Ich bin in meiner Kindheit schon sehr viel gereist Karibik, Australien, Ägypten etc. somit gehörte Reisen schon immer zu meinem leben.

 

Bei Steven sah das schon anders aus, er war sehr unsicher und machte sich viele Gedanken wie er diese Nachricht seinen Eltern und seiner Schwester beibringen soll. Würden sie genauso gelassen reagieren? Auch bei ihm nahte nun der Tag an dem er es offiziell seiner Mama verkünden wollte. Wir waren zum Grillen eingeladen und hatten beide richtig Muffensausen. Es war ein toller Tag mit vielen tollen Gesprächen super leckerem essen und dann war es soweit. Seine Mama merkte schnell, das ihm etwas auf dem Herzen lag und fragte nach. So kam es also das auch er nun seiner Mama von der Weltreise erzählte. Sie wirkte gar nicht schockiert, sondern eher interessiert. Uns fiel ein Stein vom Herzen. Natürlich stellte auch sie die üblichen fragen „Wie wollt ihr das finanzieren?“ „Was ist mit euren Jobs?“ Aber seien wir mal ehrlich, das sind eben berechtigte fragen. Fragen mit denen wir uns auch noch auseinandersetzen sollten.

 

Gut die erste Hürde war geschafft, doch was ist mit unseren besten Freunden? Sollen wir sie noch im Dunkeln lassen oder direkt mit offenen Karten spielen? Wir entschieden uns dafür es so schnell wie möglich den beiden zu sagen. Wir trafen uns am Wochenende zum Essen und verbrachten dann den Abend zusammen mit einem Bierchen am See. Gut jetzt war es soweit, sie ahnten das wir etwas wichtiges erzählen wollen da Steven während des Essens schon viele Andeutungen machte. Ich schieb das mal auf die Vorfreude es erzählen zu können. Wir wurden direkt bombardiert mit fragen wie „Bist du schwanger?“ „Werdet ihr Heiraten?“, irgendwie süß 🙂 Steven und ich bekamen kein Wort heraus, hatten bereits Tränen in den Augen. Also legte ich los und erzählte den beiden von unseren Plänen. Stille. Dann folgten Tränen, oh je da haben wir ja was angestellt. Wir nahmen uns alle in den Arm und ließen den Tränen erstmal freien lauf. Erst kam „Ihr könnt uns doch nicht einfach alleine lassen!!!!“ dann kam „Wir freuen uns so wahnsinnig für euch.“ Okay sie hassen uns nicht, Jackpot. Wir waren erleichtert und traurig zugleich und gingen mit dem Gefühl ins Bett bald tausende Kilometer entfernt zu sein.

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