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Päärchen steht vor einem Buddha

Reisebericht Vientiane

Reisebericht Vientiane

Reisebericht Vientiane

Mit dem Bus nach Vientiane

Unser Abenteuer nach Vientiane begann mit einer sagen wir mal Grenzwertigen Busfahrt. Wir wurden am Hostel abgeholt und zu einem Bus gebracht der bereits relativ voll war. Unsere Rucksäcke wurden kurzerhand oben auf das Dach des Busses geschnallt. Ohje ob das gutgeht? Wir stiegen also in den Bus und hatten nur noch 2 Plätze im hintersten Abteil übrig. Der Sitzabstand war so eng, dass wir beide nicht so recht wussten wohin, mit unseren Knien?! Naja die Tatsache das man seinem Nachbarn fast auf dem Schoß saß, sollte noch das kleinere Übel auf der Reise werden. Ziemlich schnell stellten wir fest, dass die Klimaanlage anscheinend nur Deko war oder kaputt, so ganz sicher waren wir uns da nicht. Es war unerträglich heiß im Bus und wir hatten noch einige Stunden Fahrt vor uns, also hieß es schwitzen, was das Zeug hält. Das nächste Übel, vor allem für mich, war das sich überall Spinnen im Bus abseilten. Konnte es noch schlimmer werden?

Ja, denn der Busfahrer wollte anscheinend früher mal Rennfahrer werden. Er driftete fast um jede Kurve (und davon gab es echt viele), fuhr gefühlt 120 km/h auf einer Strecke mit Schlaglöchern und bremste so hart, dass wir alle dachten, wir fliegen durch den Bus. Desto länger die Fahrt dauerte und je öfter er hart bremste, begann die Klimaanlage auszulaufen. Erst tropfte es bei mir die Vorhänge herunter, doch dann durch die harten Bremsungen lief das Wasser komplett nach vorne durch und kam in einem Schwall über 4 Sitzen wieder heraus. Die Mädels saßen irgendwann jeweils zu 2 auf einem Sitz, weil alles komplett durchnässt war. Interessiert hat das niemanden, aber hey wir kamen tatsächlich heile in Vientiane an. Nach 4 Stunden und 2,5 km zu unserer Unterkunft.

2 Personen stehen verschwitzt vor dem Spiegel
40 °C und 2,5 km später
Die Promenade am Mekong

Abends machten wir uns also 2,5 km auf in die Stadt. Wir entschieden uns an der Uferpromenade entlangzulaufen, da sie uns schon auf dem Weg zu unserem Hotel gefallen hat. Überall wurden Restaurants aufgebaut, wo es alles gab, was das Herz begehrt von Fisch über Fleisch oder vegetarisches Essen. Alles war wunderschön beleuchtet und liebevoll hergerichtet. Kommt man der Innenstadt näher, wird es immer lauter, bunter und voller.

Am Rande des Mekongufers befand sich eine Art kleiner Rummel, verrückt mit so etwas hätten wir hier nicht gerechnet. Kleine Kinderkarussells, Luftballonschießen oder einfache Spiele für Kinder. Es war surreal aber irgendwie schön das auch den Kindern hier einiges geboten wird.

Am Jahrmarkt vorbei bemerkten wir das sogar die Straße teilweise gesperrt wurde für Roller und Autos. Hunderte Jogger kamen uns entgegen und dann sahen wir einen riesengroßen Platz von dem laute Musik dröhnte. Tatsächlich wurde hier keine Party gefeiert sondern hunderte Locals trafen sich hier, um Sport zu machen. In Reihe und Glied standen sie da und machten das nach, was eine Trainerin vorne vormachte. Crazy! Aber man muss sagen irgendwie toll, das man hier wert darauf legt Sport zu machen und vor allem zusammen. Wir beobachteten das Spektakel eine weile und zogen weiter, schließlich wollten wir eigentlich zum Nachtmarkt.

Der Nachtmarkt in Vientiane

Nach ca. 40 Minuten sahen wir endlich den Nachtmarkt. Viele kleine Zelte waren aufgebaut und ja was soll ich sagen es gab vor allem viel viel Kleidung und Beautyartikel. Die Streetfoodstände suchte man hier vergeblich, aber wir gaben noch nicht auf. Einmal durch den Nachtmarkt gelaufen gelangt man an einen kleinen Park, durch den wir durchliefen, auch hier war wieder viel los. Übrigens waren die Massen an Menschen keine Touristen, gefühlt waren wir die einzigen die dort herumliefen. Es ist also auch ein allabendlicher Treffpunkt für Locals und ihre Familien.

Vorbei am Park ging es an der Uferpromenade ein paar Treppenstufen hinunter und wir sahen tatsächlich Essen. Es gab also eine separate Area für Essen, allerdings mussten wir feststellen das fast alles geschlossen hatte. Man muss dazu sagen wir waren eben in der Nebensaison dort, aber alles halb so schlimm. Dort befand sich auch ein wunderschönes Wasser- und Lichtspiel und ein Riesenplatz wo wahrscheinlich Veranstaltungen stattfinden. Wir machten uns also auf den Rückweg, bis das unglaubliche geschah.

Nachtmarkt an der Promenade von Vientiane
Nachtmarkt bei Sonnenuntergang
Der schönste Sonnenuntergang am Mekong

Es war gerade Sonnenuntergangszeit als wir den Rückweg antraten, was wir sahen, als wir uns umdrehten, war einfach umwerfend und für uns bis jetzt einmalig auf der Reise. Warum? Der Himmel zeigte sich in Farben, die wir so noch nie gesehen hatten. Er war erst Rosa, dann wurde er Lila, ich war wie ein kleines Kind und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ich zückte mein Handy und nahm dieses Naturspektakel sofort auf und machte gefühlt tausend Fotos. Warum nicht mit der Kamera? Hört bloß auf, ich glaube wir haben uns noch nie auf der Reise so geärgert, wie an diesem Abend das wir spontan losgelaufen sind, ohne die Kamera mitzunehmen. Mir war nach Heulen zumute 🙁 Aber egal in unseren Köpfen werden wir diesen Sonnenuntergang definitiv nicht vergessen. Zufrieden und glücklich gingen wir zurück zum Hotel.

der atemberaubendste Himmel in Laos
Mit dem Fahrrad zum Triumphbogen

Unser Hotel bot Fahrräder für 2,00 € am Tag an, also liehen wir uns welche aus. Wir bekamen ein Schloss und radelten los. Über die Hauptstraße mit 3 Spuren ging es dann auf der Rollerspur los in die Innenstadt. Wir konnten leider nicht auf den Fußwegen fahren, was mir persönlich lieber gewesen wäre aufgrund des heftigen Verkehrsflusses, da die Bordsteine gefühlt einen halben Meter hoch waren. Also kämpften wir uns mit unseren Fahrrädern durch den Verkehr und kamen tatsächlich heile in der Innenstadt an. Unser Ziel war der berühmte Triumphbogen „Patuxai“. Dort angekommen gab es nirgendwo Fahrradständer, sondern nur einen bewachten Rollerparkplatz der Geld kostete, also beschlossen wir unsere Fahrräder über das Gelände zu schieben.

Überall am Patuxai warten bereits Fotografen, die ein Foto vor dem Triumphbogen von einem schießen und in ihren Autos im Kofferraum mit Druckern direkt ausdrucken. Haben wir so auch noch nicht gesehen. Wir hatten natürlich unsere eigene Kamera dabei und Fotografierten ihn selber. 😉 Fanden die Fotografen tatsächlich nicht so lustig, aber bin ja nicht gezwungen ein Foto von ihnen machen zu lassen. Also umrundeten wir dieses Historische Bauwerk und wurden natürlich kurzerhand auch direkt zum Fotografen für eine asiatische Reisegruppe ernannt.

Wir liefen unter den Triumphbogen und waren überrascht von den wunderschönen Deckenmalereien die sich vorallem dem Buddhismus widmen. Wir entdeckten das man sich den Patuxai auch von innen anschauen kann, entschieden uns aber dagegen, da es sehr eng und vorallem voll war. Im inneren befindet sich ein kleines Museum, ein Souvenirshop und man kann oben auf die Spitze um die Aussicht zu genießen. Vor dem Patuxai befindet sich übrigens ein großer Brunnen, leider war dieser nicht in Betrieb und sehr dreckig. Normalerweise entstehen hier die schönen Fotos vom Patuxai die man im Internet bewundern kann. So schwangen wir uns wieder auf unsere Fahrräder und erkundeten noch ein wenig die Stadt auf der Suche nach Essen.

Patuxai Triumphbogen in Vientiane
Die Foodcourts in der Shoppingmall

Wir entschlossen uns halt an einer Shoppingmall zu machen, da wir die Erfahrung gemacht haben das dort in den Foodcourts das essen sehr günstig ist. Also ging es wie üblich in das oberste Stockwerk, wo sich die Foodcourts meistens befinden. Hier läuft es nach dem Prinzip einer Kantine, auf einer Fläche befinden sich unzählige Restaurants, aus denen man wählen kann, wo bzw. was man gerne Essen möchte. Eine Neuheit für uns war tatsächlich das Kartensystem. Man muss zu einem Schalter, um sich dort eine Karte mit Geld aufzuladen. Der Betrag kann frei gewählt wurden und die Karte dient somit als Zahlungsmittel bei allen Restaurants, die sich auf der Fläche befinden.

Es läuft also alles komplett Bargeldlos ab. Wir luden unsere Karte auf und suchten uns jeder sein Lieblingsessen aus. Bleibt am Ende Geld auf der Karte übrig kann man sich dieses am Schalter natürlich wieder auszahlen lassen oder die Karte weiterverwenden. Das ist eine coole Sache und vor allem waren die Preise super günstig und überall gleich, sie bewegen sich zwischen 15.000-30.000 Kip (umgerechnet ca. 1,50-3,00 €). Wir radelten also wieder zum Hotel zurück, um dann festzustellen, das ich den Schlüssel vom Fahrradschloss verloren habe. Kein Problem, denn wie sich herausstellte, hatte er noch ein paar Ersatzschlüssel auf Lager. 😉

Ein Abend am Mekong

Aufgrund der anhaltenden trockenen Hitze verbarrikadierten wir uns mehr oder weniger im Hotelzimmer denn es war nicht auszuhalten. Ich will betonen es war Hauptregenzeit in Laos. Also gingen wir eigentlich nur noch Abends raus, um uns noch ein paar Dinge anzuschauen. Wir zogen also gegen späten Nachmittag los und wollten zum Mekong, denn dort hatten wir von weitem riesengroße Strohfiguren gesehen, die wir uns unbedingt anschauen wollten. Angekommen ging es von der Promenade wieder Treppen hinunter zum Ufer, denn der Mekong war tatsächlich mal mehrere hundert Meter breit allerdings ist er auf die Hälfte der breite geschrumpft und das Ufer ist komplett bewachsen mit allerlei Blumen, Bäumen und sonstigen Pflanzen. Also liefen wir einige hundert Meter zum Ufer, um dann einen kleinen Weg zu entdecken, der uns zu den Figuren führen sollte.

eine Tigerfigur aus Stroh
Tiger aus Stroh am Mekongufer

Wir stellten fest das hier mal Absperrungen standen und auch noch Eintrittsschilder, alles drumherum sah ebenfalls sehr verlassen aus. Keine Ahnung was sich hier mal befand, wir denken, es war mal eine Art kleiner Freizeitpark. Für uns super es war kostenlos zum Anschauen, es waren 3 riesengroße Strohfiguren zu sehen, die tatsächlich noch super erhalten waren und eine perfekte Location für ein paar Bilder boten. Jetzt mussten wir uns noch die Zeit vertreiben, um auf den Sonnenuntergang zu warten, schließlich hofften wir nochmals einen so wunderschönen Sonnenuntergang, wie zuvor bewundern zu können, mit der Kamera.

Wir liefen also zum Ufer und warteten, eine ganze Weile lang denn es war echt noch sehr früh. Wir liefen am Wasser entlang und beobachteten das treiben, auch hier scheint ein beliebter Treffpunkt vor allem für die Jugend zu sein. Hunderte Jugendliche mit Rollern oder ihren Suv´s trafen sich hier, um ein Bierchen zu trinken und Jet Ski zu fahren. Damit haben wir tatsächlich nicht gerechnet aber sie machten sogar Wettrennen über den Mekong, zeigten Stunts und hatten eine Menge Spaß. Dann begann die Sonne unterzugehen und wir genossen den Moment inmitten von Sand und jeder Menge wunderschöner Pflanzen. Der Sonnenuntergang war wunderschön, leider blieb uns der Himmel vom Vortag verwehrt.

Mann fotografiert am Ufer des Mekongs
warten am Mekongufer auf den Sonnenuntergang
Ein Ausflug zum Buddhapark

Am letzten Tag in Vientiane wollten wir unbedingt noch in den berühmten Buddhapark. Also machten wir uns bei gefühlten 45 °C auf zum Bus. Wir hatten gelesen das der Localbus direkt zum Buddhapark fährt das kam uns ganz gelegen, da wir eine Bushaltestelle direkt vor der Tür hatten. Wir schauten uns kurz den Busplan an und setzten uns gemütlich an die Bushaltestelle und warteten. Der Bus kam sogar 10 Minuten früher als angekündigt, meine Güte das sind wir gar nicht aus Asien gewöhnt. Die Busse sind relativ modern ausgestattet, es gibt Ledersitze, eine Klimaanlage und sogar kostenfrei WLAN. Wie in Asien üblich bezahlt man direkt im Bus, eine nette Dame kam und kassierte uns ab. Wir bezahlten für 40 Minuten fahrt 13.000 Kip pro Person (umgerechnet ca. 1,30 €).

Der Bus ließ uns direkt am Eingang des Buddhaparks heraus und so hatten wir den Eingang schnell gefunden. Wir bezahlten pro Person 15.000 Kip Eintritt (umgerechnet ca. 1,50 €) und waren überrascht, dass wir nichts für die Kamera zahlen mussten. Am Eingang steht nämlich auch ein Schild, das man für die Kamera extra zahlen soll. Es war ein wunderschöner aber sehr heißer Tag und es waren in der Mittagssonne nicht viele Besucher vor Ort. Es gab eine Karte, wo alle Buddhastatuen mit Zahlen nummeriert waren um sich zu Orientieren. Wir gingen natürlich quer Feld ein wie immer. Der Park ist nicht so riesig wie man denken könnte hat aber mehr als 200 Statuen die sowohl Buddhistisch als auch Hinduistisch geprägt sind. Die Anlage war wunderschön gestaltet alles erstrahlte in einem satten Grün und die Figuren waren alle eine umwerfender als die andere. Wir beschlossen erstmal einen Rundgang mit unserem Weitwinkelobjektiv zu unternehmen.

gefaltete Hand eines Buddhas
Buddhapark

Nach 1 Stunde und völlig durchgeschwitzt brauchten wir eine Pause. Es ging also in ein Restaurant, welches sich am Ende des Parks befindet. Wir gönnten uns eine Suppe, ein kühles Getränk und mussten erstmal ein wenig akklimatisieren. Eine halbe Stunde später drehten wir nochmal eine Runde durch den kompletten Park diesmal mit unserer 50 mm Festbrennweite. Wir wollten sicher gehen so schöne Fotos wie möglich aus allen Perspektiven gemacht zu haben. Unser Fazit der Park ist definitiv sehenswert und mit dem Bus sehr leicht zu erreichen.

Die Entscheidung über unsere Weiterreise

Nach 2 Wochen, die wir bereits in Laos verbrachten ging es nun an die Planung wo wir denn als nächstes hin möchten. Irgendwie waren wir nicht so happy in Laos und wägten unsere Optionen ab. Weiter in den Süden von Laos? Oder zurück in den Nordosten Thailands der für uns noch völlig unbekannt war. Es gab mehrere Sachen die uns beschäftigten, Laos war nicht so günstig wie erwartet, es war grade eine absolute Hitzewelle, die uns kaum atmen ließ und irgendwie vermissten wir das tolle Essen aus Thailand. Nach mehreren Tagen hin und her überlegen beschlossen wir Laos zu verlassen, um uns den bis jetzt für uns unbekannten Isaan in Thailand zu widmen. Übrigens kein Problem denn Vientiane liegt direkt an der Grenze zu Thailand, die Grenze ist übrigens der Mekong weshalb dort auch der Personenschiffsverkehr verboten ist. Wie unser Grenzübergang verlief und was uns im Isaan erwartete lest ihr im nächsten Blog.

Sehenswürdigkeiten Vientiane

Reisebericht Vientiane

Buddhapark

  • Infos

    Der Buddhapark ist ein Skulpturenpark ca. 25 km von Vientiane entfernt. Hier findet man über 200 religiöse Skulpturen, vor allem aus dem Buddhismus. Der Park ist wunderschön angelegt und es befinden sich auch Restaurants vor Ort, um ein wenig dort zu verweilen.

  • Öffnungszeiten

    täglich von 08:00-17:00 Uhr

  • Kosten

    Eintritt pro Person beträgt 15.000 Kip (umgerechnet ca. 1,50 €), es kann jedoch sein das man auch für seine Kamera extra zahlen muss

Patuxai - Arc de Triomphe

Patuxai Triumphbogen in Vientiane
Patuxai
  • Infos

    Der Triumphbogen mit dem Namen Patuxai wurde 1960 errichtet. Als Zeichen für die Unabhängigkeit von Laos. Er ist 49 m hoch und hat wunderschöne Malereien unter der Kuppel. Die Malereien sind Buddhistisch und Hinduistisch geprägt. Man kann auch in den Triumphbogen hinein gehen, es befindet sich hier ein Souvenirshop, ein kleines Museum und die Spitze auf der man eine tolle Aussicht hat.

  • Öffnungszeiten

    um den Triumphbogen von aussen zu betrachten gibt es keine Öfnungszeiten, um ins innere zu gelangen gelten die Öffnungszeiten von 08:00-16:00 Uhr

  • Kosten

    Der Eintritt um ins innere zu gelangen beträgt 3.000 Kip (umgerechnet ca. 0,30 €)

Uferpromenade am Mekong

Die Uferpromenade in Vientiane ist definitiv sehenswert. Gerade in den Abendstunden gibt es hier viel zu sehen. Es gibt einen großen Nachtmarkt, einen kleinen Rummel (vor allem für Kinder interessant) und das allabendliche Sportprogramm. Hunderte Laoten treffen sich jeden Abend hier, um gemeinsam mit lauter Musik ein wenig Sport zu machen. Der Nachtmarkt bietet das übliche wie Kleidung, Souvenirs, Schmuck oder Hautpflege. Es gibt einen gesonderten Markt, wo es nur Essen gibt, dieser ist aber eher in der Hauptsaison sehenswert, denn bei uns hatte fast alles zu. Wenn man Tagsüber mal Lust hat fallen einem ziemlich schnell die großen Strohfiguren am Mekongufer auf. Wir entdeckten das dies wohl mal ein kleiner Freizeitpark war, der nun aber komplett verlassen ist. Sogar Schilder mit dem Eintritt sind noch vorhanden, allerdings ist es nun vollkommen kostenlos. Geht man komplett runter zum Mekong wird man hier viele Locals antreffen die sich hier treffen, um gemeinsam Zeit zu verbringen oder aber Jet Ski Rennen zu veranstalten. Wer Abends genug Geduld hat, kann hier auch einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachten. Die Farben des Himmels waren einmalig.

Drachen aus Stroh

Unterkünfte Vientiane

Reisebericht Vientiane

Vientiane ist die Hauptstadt von Laos und für uns war es gar nicht so einfach eine relativ günstige Unterkunft zu finden. Also beschlossen wir ein wenig mehr Budget auszugeben, aber zu schauen, dass wir Frühstück inklusive hatten.

wir buchten 4 Nächte im

Mini S Hotel

Die Übernachtung im Doppelzimmer mit Klimaanlage, großem Bad und Frühstück inklusive kostete uns 14,00 € die Nacht.

Das Hotel befand sich 2,5 km vom Stadtkern entfernt und liegt in einer ruhigen Seitenstraße. Unser absolutes Highlight, es gab einen kleinen Pool. Er war wirklich sehr klein aber besser als nichts. Das Frühstück bestand aus 2 warmen Mahlzeiten, aus denen man wählen konnte. Ebenso befindet sich ein Kaffee im Hotel. Es ist super sauber und alle sind sehr freundlich. Also wem es nichts ausmacht ein bisschen in die Stadt zu laufen kann hier nichts verkehrt machen.

Transportmittel Vientiane

Reisebericht Vientiane

  • Tuk/Tuk

    Wirklich überall in Vientiane gibt es Tuk/Tuks. Also man braucht keine Angst haben keines zu kriegen, selten haben wir soviele Tuk/Tuks gesehen. Sie stehen an jeder Ecke oder wenn ihr sie nicht seht, keine Sorge sie werden euch sehen. 😉

  • Roller

    Also wer in Vientiane Roller fahren möchte, sollte definitiv geübt sein im Roller fahren in Asien. Hier sind vergleichsweise sehr sehr viele Autos unterwegs. Die Geschwindigkeiten sind aufgrund der 3 Spurigen Straßen auch nicht gerade langsam. Wir haben tatsächlich nicht einen Rollerverleih gesehen und können euch daher keine Preise nennen.

  • Localbus

    Mit dem Localbus zu fahren ist in Vientiane relativ einfach. An jeder Bushaltestelle gibt es einen genauen Fahrplan mit dem Streckennetz. Einfach einsteigen und die Haltestelle nennen, wo man hin möchte. Die Busse sind teilweise super modern und haben sogar Wifi. Die Preise bewegen sich zwischen 4.000 - 15.000 Kip (umgerechnet ca. 0,40-1,50 €) pro Fahrt und Person. Hier einmal der Busplan (fotografiert im Juli 2019), Änderungen kann es sicherlich geben.

Busplan von Vientiane

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