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Kuang Si Wasserfall in Luang Prabang mit türkisblauem Wasser

Reisebericht Luang Prabang

Reisebericht Luang Prabang

Reisebericht Luang Prabang

Von Chiang Mai Nach Luang Prabang

Da waren wir also am Flughafen in Chiang Mai und warteten auf unser Flugzeug nach Laos. Geplant war das natürlich nicht, jedoch machte uns ja Stevens Verletzung zu schaffen. 170,00 € ärmer stiegen wir also in ein Propellerflugzeug. Schon irgendwie komisch, wir sind beide noch nie mit so einem kleinen Flugzeug geflogen und schon gar nicht mit Propellern. Wir suchten also unsere Sitze und erwarteten gespannt den Abflug, schließlich ging es nun in ein für uns noch völlig unbekanntes Land. Der Flug dauerte eine Stunde und bot uns die tollste Aussicht, die wir je auf einem Flug hatten. Die Natur in Laos war schon von oben einfach nur atemberaubend. Man sah riesige Berge bewachsen mit Regenwald, der Mekong schlängelte sich durch das ganze Land, einfach nur wunderschön. So schnell wir gestartet waren, setzten wir auch schon wieder zur Landung an. Hallo Laos jetzt kommen wir 🙂

Der Flughafen Luang Prabang und die Sache mit dem Visum

Als wir aus dem Flugzeug ausstiegen, wurden wir mit einem Bus abgeholt der uns dann ganze 200 m zum Flughafengebäude transportiert hat. Dort angekommen mussten wir noch unseren Visaantrag ausfüllen, dies wollten wir im Flugzeug nicht machen, weil die Aussicht zu schön war. Wir ließen uns Zeit und waren dann fast die letzten in der Schlange. Zuvor hatten wir uns bereits informiert das man das Visum doch bitte in Dollar zahlen soll, ähm nein? Ich wollte definitiv in Landeswährung bezahlen, jedoch hatte ich weder die noch Dollar in der Tasche.

Am Schalter angekommen hieß es Pass abgegeben, Foto abgegeben und dann ging es ans bezahlen. Wie zuvor erwähnt wir hatten ja kein Geld. Also ließ ich mir erklären, wo der nächste Bankautomat ist, dieser war natürlich außerhalb des Flughafens. Ich ging also wohl bemerkt, OHNE PASS einfach durch die Kontrolle um uns Geld zu besorgen. 10 Minuten später war ich dann wieder zurück, meine Güte war der weg lang. Wir bezahlten unser Visum (330.000 Kip pro Person umgerechnet ca. 33,00 €) und losging unser Abenteuer in Laos. Draußen angekommen nahmen wir uns ein Sammeltaxi mit einer anderen deutschen Familie für 5,00 € zu unserer Unterkunft.

Wenn man in einer Villa schlafen darf

Nach ca. 10 Minuten kamen wir an einer kleinen Nebenstraße an und waren überwältigt vom Anblick unserer Unterkunft. Eine riesengroße Villa im französischen Kolonialstil stand da vor uns und wir freuten uns einfach nur tierisch endlich unser Zimmer zu sehen. Schnell eingecheckt und ab aufs Zimmer. Unser Zimmer war riesig, ebenso im französischen Stil eingerichtet mit viel Holz aber wunderschön. Vom Balkon aus hatten wir eine tolle Aussicht auf die Berge von Laos. Es war schon relativ spät, also machten wir uns auf die Suche nach etwas zu essen.

Laotisches BBQ

Unsere Unterkunft befand sich auf der anderen Seite der Stadt, also gingen wir zur Bambusbrücke die beide Teile verbindet. Doch bevor wir dort ankamen, sahen wir auf der rechten Seite ein Restaurant mit einem Wahnsinnsausblick auf den Mekong. Wir gingen hinein und die Atmosphäre war echt toll. Wir bestellten nun ein BBQ, welches wie wir später feststellen mussten typisch für Laos ist. In unserem Tisch war ein Loch wo sie Kohle hineingefüllt haben, obendrauf kam dann der Topf mit Brühe und der Bratfläche. Er servierte uns einen Korb voll mit Gemüse, Glasnudeln, Eiernudeln, Eiern und Kohl. Die zweite Platte bestand aus Hühnchen, dieses war eingelegt in einer Soße, die einfach nur fantastisch geschmeckt hat. Wir waren danach so unglaublich satt, dass wir nur noch ins Bett fielen und unsere Erkundungstour auf morgen verschoben.

Die Bambusbrücken in Luang Prabang

Wie schon zuvor erwähnt trennt der Mekong Luang Prabang in 2 Teile, da wir auf der Seite waren, wo nicht viel los ist, mussten wir die Bambusbrücke überqueren. Tatsächlich waren wir verwundert, dass die Bambusbrücke überhaupt noch steht, denn normalerweise werden diese mit Beginn der Regenzeit abgebaut damit sie nicht kaputtgehen. Wäre sie abgebaut gewesen kann man direkt 20 Minuten mehr Fußweg in die Stadt einplanen, da man einen großen Bogen laufen muss. Die Bambusbrücke kostet pro Übergang umgerechnet 0,50 € pro Person. Warum? Dieses Geld wird genutzt um die Brücke instand Zuhalten und im Notfall um sie wieder aufbauen zu können in der nächsten Saison. Tatsächlich wurde sie 3 Wochen nachdem wir dort waren aufgrund eines Unwetter komplett zerstört. Nachdem wir über die wackelige Konstruktion rübergegangen sind, waren wir eigentlich auch schon 50 m vom Zentrum entfernt.

Bambusbrücke Luang Prabang
Luang Prabang eine Stadt mit Charme

Luang Prabang wird gerne als schönste Stadt ganz Südostasiens bezeichnet, ob das stimmt, ist eine Gute Frage wir waren ja noch nicht überall. Sie hat aber definitiv ihren Charme und unterschied sich von den Städten die wir bisher gesehen hatten. Sie liegt direkt am Mekong, ist umgeben von Bergen und man merkt immer noch den französischen Touch. Viele Häuser sind sehr bunt und im Französischen Kolonialstil gebaut. Es gibt viele kleine Geschäfte die ihre Kunst oder ein Handwerk anbieten. Die Hauptstraße hat alles zu bieten, von Stylishen Cafés bis hin zu kleinen Localrestaurants ist alles dabei.

ein Haus in Luang Prabang
Typisch für Luang Prabang, bunte Häuser
Der Nachtmarkt in Luang Prabang

Doch erst Abends wird Luang Prabang richtig lebendig, sobald der Nachtmarkt seine Pforten öffnet. Bereits ab 15:00 Uhr bauen viele schon ihre Stände auf von Seidentüchern, Souvenirs, Kleidung bis hin zu Streetfood gibt es hier einfach alles. Läuft man das erste mal durch den Nachtmarkt hat man das Gefühl er würde nicht wieder enden. Am Ende befindet sich, dann eine kleine Straße, in der man Streetfood genießen kann. Wir machten die Festellung das Laoten total auf Buffets stehen, d.h. du bezahlst deine Schüssel und kannst dir von allem nehmen, was dort aufgetischt ist, bis der Teller voll ist. Üblicher Preis für ein Buffet sind 1,50 €, also super günstig und wir waren definitiv satt. Falls ihr auf süße Sachen steht, habt ihr auch hier eine Riesenauswahl, sei es Kuchen, Crepes, Kokosnusspancakes oder gebackene Banane.

Luang Prabang mit dem Fahrrad erkunden

Unser Hotel stellte uns kostenlose Fahrräder zur Verfügung mit denen wir dann weiter die Stadt erkundeten. Die Fahrräder waren natürlich viel zu klein und meins machte so laute Geräusche, mich hörte man von weitem kommen. Was solls, sie waren kostenlos und sie fuhren 😉 Eine schöne Strecke ist direkt am Mekong entlangzufahren und dann eine Pause an einem der vielen Cafés einzulegen die euch einen tollen Blick auf den Mekong bieten. Ebenso sind auf der Strecke auch kleine schöne angelegte Parks mit Bänken, die zum Verweilen einladen.

Das Highlight die Kuangsi Falls

Am nächsten Morgen liehen wir uns einen Roller über unsere Unterkunft und machten uns auf den Weg zu den berühmten Kuangsi Falls. Der Roller war super, er war nicht nur riesig, sondern auch sehr neu. Los ging also die 1-Stündige Fahrt durch die wunderschöne Landschaft in Laos, vorbei an Bergen, kleinen Dörfern, Reisfeldern und Schlammlöchern. Die Straße war echt okay, klar mal hier und da ein kleines Schlagloch aber ansonsten ließ es sich dort gut fahren. Allerdings kann es sein, das es sehr windig ist. Um unsere Ohren ein wenig zu schützen benutzten wir unseren Schlauchschal. Da wir erst ziemlich spät los sind, kamen uns auch mehr Leute entgegen, die die Wasserfälle bereits besichtigt hatten. Unser Plan schien also aufzugehen das wir dort keine Massen an Menschen antreffen und diese wunderschöne Kulisse für uns alleine haben.

Angekommen mussten wir für den Parkplatz bezahlen, dies ist in Laos jedoch üblich da fast alle Parkplätze bewacht sind. Hintergrund ist das in den letzten Jahren extrem viele Roller geklaut wurden. Sollte uns also recht sein, wenn der Roller nach dem Besuch noch dort steht. Wir bezahlten den Eintritt und liefen ein Stück durch den Dschungel vorbei an der Bärenauffangstation. Wir wussten nicht so recht, was wir davon halten sollten also gingen wir schnell weiter. Am ersten Becken des Wasserfalls angekommen konnten wir die Schönheit, die sich uns da bot gar nicht fassen. Das Wasser war sooo unglaublich Türkisblau und drumherum alles wunderschön Grün bewachsen. Wahnsinn!

Der Wasserfall hat mehrere Etagen und bietet 2 Möglichkeiten diese zu erkunden, einmal über Treppen oder aber über einen Dschungeltreck. Da uns das Abenteuer lockt sind wir natürlich durch den Dschungel gegangen, weil hier wieder niemand lang gelaufen ist. Nachdem wir nun eigentlich schon komplett nass waren, vom Schwitzen, kamen wir ganz oben an und genossen die Wahnsinnsaussicht auf die Berge. Oben bietet sich auch die Gelegenheit mit einem Floß durch die Mangroven zu fahren. Uns war einfach nur noch heiß und wir traten den Weg nach unten an, in der Hoffnung die Menschenmassen vor dem Hauptwasserfall wären nun verschwunden. Bevor wir aber unten ankommen sollten mussten, wir eine Treppe bewältigen, die der Wasserfall für sich eingenommen hat. Mit nur einmal ausrutschen und nassen Füßen kamen wir unten wieder an.

Tatsächlich waren nur noch eine Handvoll Touristen vor Ort und wir konnten tolle Fotos schießen. Ich allerdings war nur daran interessiert endlich dort ins kühle Nass zu springen. Ja es ist in gekennzeichneten Flächen erlaubt dort Baden zu gehen. An der ersten Badestelle angekommen waren wir komplett alleine und nutzten die Zeit für ein kleines Shooting. Steven durfte alles nur von außen bewundern da seine Wunde immer noch nicht verheilt war. Es kann übrigens auch sein das die Fische euch hier und dort mal ein wenig zwicken 😉 Am 2 Becken war auch nichts mehr los, ebenso am 3. So genossen wir die Zeit dort alleine an diesem wunderschönen Ort.

Wasserbüffel in Laos

Auf der Hinfahrt zum Kuang Si Wasserfall fiel Steven an der Straßenseite ein Wasserbüffel auf, der komplett voller Schlamm war. Da wir es eilig hatten beschlossen wir auf der Rückfahrt das Schlammloch zu suchen, wo sich die Wasserbüffel drin baden. Also fuhren wir auf dem Rückweg ein wenig langsamer und suchten am Straßenrand nach ihrem Schlamm-Spa. 20 Minuten später fanden wir, wonach wir gesucht hatten. Ein Riesen Schlammloch mit bestimmt 20 Wasserbüffeln die dort ihr Schlammbad nahmen. Meine Güte war es schwierig das zu finden, denn die Wasserbüffel sind durch den Schlamm sehr gut getarnt. Fasziniert von diesem Anblick wagte sich Steven ganz nah heran und machte einfach unglaublich schöne Nahaufnahmen von diesen wundervollen Tieren. Alle unsere Fotos machen wir übrigens mit der Canon M50.

Wasserbüssel in Schlammloch
Sonnenuntergang am Mount Phousi

An unserem letzten Tag wollten wir uns also noch den Königstempel und den Mount Phousi angucken. Ersteres hat nicht so gut geklappt, da der Tempel um 16:00 Uhr bereits geschlossen hatte. Darauf waren wir nicht vorbereitet. Der Vorteil, auch wenn er geschlossen ist, darf man das Gelände und den darin befindlichen Park besuchen. Von außen war er jedoch trotzdem schön anzusehen. Ein wenig enttäuscht, dass wir das Museum nicht besuchen konnten, machten wir uns auf den Weg zum Mount Phousi.

Der Aufstieg liegt direkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Königpalastes. Es heißt, hier hat man eine wunderschöne Aussicht auf Luang Prabang und auch den Sonnenuntergang kann man von hier aus hervorragend beobachten. Auf der Hälfte der gefühlt 10.000 Stufen (es waren nur 329) wird dann ein kleiner Eintritt verlangt. Wir bezahlten und quälten uns weiter die Treppen hoch, bis zu einem kleinen Tempel der auf der Spitze des Mount Phousi steht. Am Eingang erwartet einen dann ein ungewohntes Bild, ein Verkaufsstand der kleine Minivögel in einem Körbchen anbietet. Uns tat das ja echt leid, aber dort heißt es, wenn man ihn frei lässt darf man sich etwas wünschen und dies geht in Erfüllung. Aha! Haben wir natürlich nicht gemacht, wir fanden es eher befremdlich.

Es war grade erst 16:30 und es sollte nun noch 2 Stunden dauern, bis die Sonne unterging. Wir machten erstmal ein paar schöne Fotos von der Aussicht, die übrigens super ist, da man in alle Himmelsrichtungen gucken kann. 1 Stunde später füllte es sich langsam aber sicher, wir hatten ja zuvor schon gehört, dass es ein beliebter Fotospot für den Sonnenuntergang ist. Wir waren allerdings überrascht das selbst in der Nebensaison plötzlich hunderte Menschen sich auf diesen kleinen Fleck quetschen um ein Foto schießen zu können. Als es dann endlich so weit war und die Sonne unterging, wurde es immer bewölkter und die Mücken fraßen uns allmälig auf. Kurz ein Foto geschossen und ab ging es wieder nach unten denn wir hatten wie immer Hunger. Sehr praktisch ist übrigens, der Nachtmarkt beginnt genau dort, wo man unten wieder ankommt

Sonnenuntergang auf dem Mount Phou Si
Weiterreise nach Vang Vieng

Nach 3 Tagen wollten wir also weiter nach Vang Vieng und buchten uns einen Minivan über unsere Unterkunft. Die Kosten waren überschaubar, jedoch nicht so günstig wie wir es aus Thailand kannten. Warum es eine Herausforderung sein kann diesen Transport zu buchen erzählen wir euch im nächsten Blogbeitrag über Vang Vieng.

Päärchen sitzt in einem Taxi

Also Leute wir sehen uns ins Vang Vieng, und Tschüß 😉

Sehenswürdigkeiten Luang Prabang

Reisebericht Luang Prabang

Kuang Si Wasserfall

  • Infos

    Der Kuang Si ist ein mehrstufiger Wasserfall und die wohl bekannteste Touristenattraktion in Luang Prabang. Er befindet sich ca. 30 km außerhalb der Stadt und ist mit einem Roller oder Minivan super zu erreichen. Er liegt im Tat Kuang-Si Nationalpark. Bekannt wurde er vor allem durch sein Türkisblaues klares Wasser welches durch den hohen Kalkgehalt im Wasser entsteht. In vielen Bereichen ist sogar das Baden erlaubt. Der Hauptwasserfall ist jedoch nur von einer Brücke aus zu bewundern. Seit dem Jahre 2003 befindet sich ebenso das Tat Kuang Si Bear Rescue Center auf dem Gelände. Eine Art Auffangstation für den gefährdeten Kragenbären.

  • Öffnungszeiten

    Der Wasserfall öffnet jeden Tag von 8:00-17:30 Uhr

  • Kosten

    Der Eintritt kostet 20.000 Kip (umgerechnet ca. 2,00 €), falls ihr mit dem Roller unterwegs seit fallen nochmal 2.000 Kip (umgerechnet ca. 0,20 €) für die Parkgebühr an.

Königspalast - Royal Palace

  • Infos

    Die Anlage des Königpalastes umfasst mehrere Gebäude. Direkt am Eingang steht der Tempel Haw Pha Bang, dieser wurde 1963 erbaut aber erst 2006 fertiggestellt. Der Ursprüngliche Königspalast Haw Kham dient heute als Nationalmuseum in Luang Prabang. Dafür wurden 1995 die Türen auch der Öffentlichkeit geöffnet. Ebenso befindet sich dort auch das Theatre Royal wo man Theater- und Tanzaufführungen bestaunen kann. Ebenso findet man hier einen wunderschön angelegten Garten so wie eine Riesige Statue des Königs Sisavang Vong.

  • Öffnungszeiten

    Es ist jeden Tag geöffnet von 8:00-11:30 Uhr und von 13:30-16:00 Uhr. Ausserhalb der Öffnungszeiten ist der Garten und die Aussenanlage jedoch trotzdem geöffnet.

  • Kosten

    Der Zutritt zur Anlage ist generell kostenlos. Will man ins Nationalmuseum und den Tempel Haw Pha Bang bezahlt man 30.000 Kip (umgerechnet ca. 3,00 €). Die Eintrittspreise des Theaters bewegen sich zwischen 80.000-180.000 Kip (umgerechnet ca. 8,00-18,00 €).

  • Title

    Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipisicing elit. Optio, neque qui velit. Magni dolorum quidem ipsam eligendi, totam, facilis laudantium cum accusamus ullam voluptatibus commodi numquam, error, est. Ea, consequatur.

Nachtmarkt

  • Infos

    Der Nachtmarkt in Luang Prabang fällt vor allem durch seine bunten Zelte auf. Diese kann man von der kleinen Anhöhe neben der Straße super bewundern. Alles ist von oben schön bunt und zieht sich hunderte Meter die Straße entlang. Im Großen und Ganzen kann man hier natürlich das übliche Nachtmarktsouvenir kaufen. Es gibt aber vor allem auch Kaffee, Bambusstrohhalme und selbstgemachte Taschen. Am Ende des Nachtmarktes geht eine kleine Seitenstraße ab, in dieser befinden sich dann die Streetfoodstände. In Laos ist es üblich das man große Buffets vorfindet, aus denen man sich dann nach Herzenslust alles aussuchen kann worauf man grade Hunger hat. Man bezahlt hier also nicht pro Gericht, sondern pro Schüssel. Der Durchschnittspreis beträgt 15.000 Kip (umgerechnet ca. 1,50 €).

  • Öffnungszeiten

    jeden Tag von 17:00-23:00 Uhr

Mount Phou Si - der Heilige Berg

  • Infos

    Der Mount Phousi befindet sich direkt im Zentrum von Luang Prabang. Er ist sagenhafte 127 m hoch, bietet aber dennoch ein wunderschönes 360 ° Panorama über die ganze Stadt und den Mekong. Er wird auch der "Heilige Berg" genannt. Es gibt 2 Aufgänge zum Mount Phousi, der eine geht vom Mekongufer noch oben und bietet auf dem Weg noch jede Menge sehenswertes. Der andere Aufgang befindet sich im Zentrum und bietet außer Treppen nicht viel, er ist jedoch schneller. Die meisten Besucher kommen nicht wegen der 20 m hohen goldenen Stupa des Wat Chom Si, sondern wegen des atemberaubenden Sonnenuntergangs. Kleiner Tipp, falls ihr ein gutes Foto schießen wollt seit mindestens schon 1 Stunde vor Sonnenuntergang vor Ort, sonst erwarten euch dort hunderte Menschen auf kleinstem Raum.

  • Öffnungszeiten

    Offiziell geht die Öffnungszeit von 5:30-18:00 Uhr, allerdings haben wir festgestellt das sich das nur darauf bezieht bis wann man Eintritt zahlen muss.

  • Kosten

    Innerhalb der Öffnungszeit kostet der Eintritt 20.000 Kip (umgerechnet 2,00 €) pro Person. Nach 18:00 Uhr machen die Herrschaften dann Feierabend und man kann ohne Eintritt zu bezahlen hinauf gehen.

Die Umgebung von Luang Prabang

Wasserbüffel in einem Schlammloch
viele Wasserbüffel in einem Schlammloch
  • Infos

    Warum ich diesen Punkt hier aufführe? Weil ich finde das auch das Leben um Luang Prabang einfach interessant ist. Fahrt doch einfach mal mit dem Roller ein wenig raus aus der Stadt und bewundert sattgrüne Reisfelder, Dörfer, Wasserbüffel die im Schlamm Baden oder auch einfach nur die wunderschöne Natur die Laos zu bieten hat.

Die Bambusbrücken

Bambusbrücke nach Luang Prabang
  • Infos

    Die Bambusbrücken in Luang Prabang verbinden die Halbinsel der Altstadt mit dem anderen Flussufer. Sie werden in der Trockenzeit aufgebaut und mit Einsetzen der Regenzeit wieder abgebaut. Denn in der Regenzeit würde die Strömung die Bambusbrücke wegspülen. Das ist übrigens auch der Hintergrund warum Geld verlangt wird, damit wird die Brücke Instand gehalten oder eben wieder neu aufgebaut. Wir waren im Juli dort und zu unseren Gunsten stand die Bambusbrücke noch immer, trotz Regenzeit. Da in Laos dieses Jahr eine extreme Trockenheit herrschte, wurde sie stehen gelassen, allerdings wurde sie 2 Wochen später durch ein Unwetter zerstört.

  • Öffnungszeiten

    In der Trockenzeit wird sie aufgebaut und ist 24h begehbar. Mit einsetzen der Regenzeit wird sie abgebaut und man muss einen großen Bogen laufen.

  • Kosten

    Pro Übergang bezahlt man 5.000 Kip (umgerechnet ca 0,50 €)

Eintrittskarte Bambusbrücke in Luang Prabang

Unterkünfte Luang Prabang

Reisebericht Luang Prabang

In Luang Prabang hat man natürlich auch die Möglichkeit sowohl Low Budget als auch High Budget zu übernachten. Wir entschieden uns für etwas dazwischen, da wir unbedingt in einer der Villen im französischen Kolonialstil wohnen wollten.

Wir buchten 4 Nächte im

Villa Ban Phanluang

Die Übernachtung im Doppelzimmer mit Klimaanlage, Balkon, kostenlosem Frühstück und eigenem Bad kostete uns 13,50 € die Nacht.

Die Villa liegt auf der anderen Flussseite von Luang Prabang, jedoch direkt 50 m neben der Bambusbrücke. Somit sind es 10 minuten zu Fuß in die Innenstadt. Die Villa ist wunderschön eingerichtet und hat sehr großzügig geschnittene Zimmer. Das Frühstück war super lecker. Auf Wunsch hat er den Bananenpancake auch ohne Ei gemacht und es war der leckerste, den ich je gegessen habe. Auf Wunsch besorgen sie euch auch einen Roller für 8,00 € pro Tag. Einen Kostenlosen Fahrradverleih bieten sie ebenso an, allerdings haben die Fahrräder die besten Jahre schon hinter sich.

Transportmittel Luang Prabang

Reisebericht Luang Prabang

  • Roller

    In Luang Prabang habt ihr an fast jeder Ecke die Möglichkeit euch einen Roller auszuleihen. Die Preise gehen hier von ca. 8,00 € bis zu 16,00 € pro Tag. Die Roller sind meist nicht die neuesten, also schaut sie euch genau an. Lasst euch nicht irritieren von den vielen Vorsichtsmaßnahmen, denn meist bekommt ihr eine Scheibenbremse und ein Kettenschloss zum Roller dazu. Das liegt daran, dass in der Vergangenheit sehr viele Roller geklaut wurden. Aber macht euch nicht so viele Sorgen es gibt oft bewachte Parkplätze, die zwar Geld kosten, aber man bekommt eine Nummer und ohne die kriegt man auch den Roller nicht wieder. Also hier lieber 20 Cent mehr ausgeben, so seit ihr sicher, dass ihr euren Roller auch wiederbekommt. In der Stadt haben wir den Roller z.B. beim Einkaufen immer in Sichtweite geparkt.

  • Fahrrad

    Die meisten Unterkünfte in Luang Prabang bieten kostenlose Fahrräder an. Die sind definitiv nicht im besten Zustand aber sie fahren. Falls man ein Fahrrad mieten möchte, ist das auch kein Problem allerdings kann ich euch hier keine Preise nennen. Also wer nichts gegen steigende Straßen ohne Gangschaltung hat, kann Luang Prabang auch super auf dem Fahrrad erkunden. Denn der Verkehr ist sehr überschaubar.

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