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Eine Hand berührt die Hand eines Buddhas im Hintergrund ist ein Tempel zu sehen in Chiang Mai

Reisebericht Chiang Mai

Reisebericht Chiang Mai

Reisebericht Chiang Mai

Mit dem Nachtzug nach Chiang Mai

Um von Lopburi nach Chiang Mai zu gelangen entschieden wir uns für eine Fahrt mit dem Nachtzug. Die Zugtickets kauften wir bereits 2 Tage vorher, da wir gelesen hatten das die Schlafabteile schnell ausgebucht sein sollen. Am Schalter sagten wir der netten Dame, wo wir hin möchten und sie buchte uns direkt 2 Betten. Was uns direkt auffiel, war der Preisunterschied auf den Tickets. Denn wie wir später herausfanden gibt es ein „Lower“-Bett und ein „Upper“-Bett, das obere Bett sollte also 100 Baht weniger kosten (umgerechnet ca. 2,85€). Als wir uns ein bisschen belesen hatten, wussten wir auch warum, die oberen Betten sind halt ein bisschen schmaler und es ruckelt ein wenig mehr, wurde so geschrieben.

Die Abreise nahte um 20:42 Uhr, wir waren schon ein wenig aufgeregt, wie das so sein würde, schließlich war das unsere erste Fahrt mit einem Nachtzug. Am Bahnhof angekommen kam direkt eine Security auf uns zu, der unsere Zugtickets sehen wollte. Im ersten Moment waren wir echt verunsichert, da er uns sofort bat mit ihm zu kommen. Okay? Was haben wir angestellt? Tatsächlich nichts, er war einfach nur hilfsbereit und hat uns direkt dort an das Gleis gestellt, wo unser Schlafwagen anhält. Der Zug fuhr ein und wir wurden nett hereingebeten. Da der Zug ursprünglich aus Bangkok losfährt waren alle Betten bereits aufgebaut und viele haben schon friedlich in ihren Betten gelegen und geschlafen. Also hieß es ein wenig Rücksicht nehmen und leise sein, was uns nicht so gut gelungen ist da wir uns so gefreut haben. Steven nahm das untere Bett, ich das obere, schließlich sollte es ja oben viel mehr ruckeln und ich kann immer schlafen also nahm ich das obere. Unerwartet viel Platz fand ich, man bekam ein Kissen, eine Decke und hatte einen Vorhang für die Privatsphäre bzw. das es zumindest ein wenig Dunkel wird. Wir richteten uns also häuslich ein, so gut es eben ging und machten ein paar Erinnerungsfotos.
 
Ich war bereits echt müde, also zog ich mir mein Pulli über, gab Steven ein Gute Nacht Kuss und mummelte mich in meiner Decke ein. Okay ganze 5 Minuten dauerte es, bis ich dachte ich erfriere, das ist übrigens auch einer der Nachteile im Upper-Bett, da die Klimaanlage dort direkt reinpustet. Eine Lösung war schnell gefunden ich legte mich einfach andersherum, das war definitiv aushaltbar. Mit dem Gedanken das Steven wahrscheinlich die ganze Nacht kein Auge zu machen wird, schlief ich schnell ein. Morgens 06:00 Uhr donnerte dann eine Angestellte durch den Zug und weckte einen mit lauten rufen, das man doch jetzt bitte aufstehen soll sie möchte die Betten wieder auseinander bauen. Völlig verplant und müde stieg ich also nach 10 Stunden Zugfahrt aus meinem Bett und war mehr als fasziniert vom Ausblick der mich draußen erwartete. Der Wahnsinn! Wir fuhren grade durch tiefsten Dschungel und dieser war umgeben von Nebel, es war einfach nur wunderschön anzusehen. Als ich Steven sah, war mir klar, ich sollte recht behalten er hat keine Minute geschlafen. Auf Nachfrage wie denn seine Nacht so war, kam dann: „Es war zu Hell, es hat tierisch gewackelt, ich habe jede Unebenheit auf den Schienen gespürt.“ Also setzten wir uns die letzte Stunde auf unsere nun umgebauten Sitze und waren gespannt was uns in Chiang Mai erwartet.
päärchen sitzt im Nachtzug nach Chiang Mai
Ankunft in Chiang Mai

Morgens pünktlich um 07:15 Uhr kamen wir mit hundert anderen Backpackern in Chiang Mai am Bahnhof an. Wir hatten uns zuvor erkundigt das natürlich auch hier alle Taxifahrer auf ihre Beute warten und entschieden uns für ein Sammeltaxi. Natürlich wird man auch hier abgezockt, schließlich steht an den Sammeltaxis 30 Baht pro Person (ca. 0,85€) uns kam man aber direkt mit 150 Baht um die Ecke. Okay wir waren so kaputt, dass wir nicht groß diskutieren wollten und stiegen mit noch 3 anderen in das Sammeltaxi. Auf Nachfrage wo wir denn alle hin möchten fuhr er dann los. Circa 15 Minuten später kamen wir völlig erschöpft am Hostel an und guckten schon neidisch bei den anderen auf das leckere Frühstück. An der Rezeption wurde uns dann gesagt das wir erst 13:00 Uhr einchecken können, aber sie würde unsere Sachen natürlich so lange einschließen. Also setzten wir uns und bestellten ein leckeres Frühstück, holten unsere Laptops raus und begannen zu arbeiten. Als wir dann endlich unser Zimmer beziehen durften, war ich alles andere als begeistert, tatsächlich das erste Mal das ich mich nicht wohlfühlte. Aber okay wir wollten Geld sparen, da kann man eben nicht alles haben.

Erkundung von Chiang Mai

Wie immer eigentlich, wenn wir in einer neuen Stadt ankommen erkundeten wir erstmal zu Fuß die Gegend. Wir waren ja in der Altstadt von Chiang Mai wo auch am meisten los ist, waren also schnell im Geschehen. Diese ist aufgebaut wie ein Viereck und hat drumherum noch teils erhaltene Stadtmauern. Diese haben einen Durchgang, der sich dort Gate nennt. Ein Gate stach uns besonders ins Auge, weil dort Massen an Menschen anzutreffen waren, also schauten wir mal nach. OK, nach ein paar Blicken war uns klar, wieso es hier so voll ist, wir standen an einem sehr bekannten Instagram Hotspot. Hier werden Fotos gemacht mit hunderten Tauben die vor einem Wegfliegen. Nachdem wir das Geschehen ein paar Minuten beobachtet hatten, liefen wir weiter und suchten uns etwas zu essen.

Päärchen sitzt vor einer Roten Backsteinmauer am Tha Phae Gate
Mit dem Roller zum Nationalpark von Chiang Mai

Am zweiten Tag liehen wir uns dann einen Roller aus, denn wir hatten großes vor. Nur wenige Kilometer von der Innenstadt Chiang Mais entfernt befindet sich ein großer Nationalpark. Der Nationalpark Doi Suthep um genau zu sein. Wir fuhren ca. 15 Minuten und sahen schon das erste Hinweisschild für einen Wasserfall und tatsächlich schien niemand anders da zu sein. Wir parkten unseren Roller und liefen den kleinen Weg hinab, vorbei an Riesenameisen. Unten angekommen begrüßte uns ein kleiner süßer Wasserfall, an dem wir tatsächlich alleine waren. Steven holte die Kamera raus und ich machte mich bereit für ein kleines Fotoshooting. Ich wollte natürlich ein tolles Foto haben und wagte mich in den kleinen Wasserfall, dann passierte, was passieren musste, die Steine waren so glitschig, dass ich direkt auf meinem Popo den Wasserfall wieder runterrutschte. Puh, nichts passiert dachte ich mir und schaute Steven an, der tatsächlich alles auf dem Handy drauf hatte. Das Video dazu könnt ihr übrigens auf unserem Instagram Account bestaunen in den Storyhighlights bei Fails. —> Unser Instagram Account

ein Wasserfall im Nationalpark Doi Suthep
Die Monthathan Wasserfälle

Nach meiner kleinen Abkühlung ging es dann weiter den Berg hoch. Nach gefühlt 100 Kurven kamen wir am nächsten Wasserfall an. Um genau zu sein, gibt es hier 3 Wasserfälle zu bestaunen. Bevor wir diese jedoch besichtigen konnten, mussten wir 220 Baht Eintritt zahlen (umgerechnet ca. 6,00 €). Es ging weitere 3 km eine kleine Straße entlang die dann einfach endete, wir waren also da. Angekommen parkten wir unseren Roller und konnten nicht glauben das hier schon wieder keine Menschenseele war. Okay es ist Regenzeit, aber das es so leer ist damit haben wir nicht gerechnet. Auf dem Weg zum ersten Wasserfall schnitt mir eine Schlange den Weg ab, die sich aber Gott sei dank direkt in die Wiese aus dem Staub machte. Das ich auf Reisen mal einer Schlange begegnen werde war klar, jedoch habe ich nicht so früh damit gerechnet. Wir genossen die Atmosphäre, machten Bilder und erfrischten uns am Wasserfall bevor wir weiterzogen um den nächsten zu bewundern. Wir wanderten ein kleines Stück und kamen an einem Wasserfall an, der komplett umschlossen vom Regenwald war. Ein kleines Stück Paradies für uns alleine. Ich ging, wie üblich erstmal eine runde Baden im eiskalten Wasser, das den Wasserfall hinunterlief. Es waren unheimlich viele große und schöne Schmetterlinge dort die nicht aufhörten Steven zu belagern. Einer war besonders hartnäckig und wollte Steven einfach nicht in Ruhe lassen. Wir filmten das Spektakel und freuten uns über die Farbenfrohen kleinen Tierchen. Nach mehreren Stunden ging es dann zurück in die Stadt. Warum wir den 3 Wasserfall nicht besucht haben wissen wir selber nicht so genau.

Der Wat Phra That Tempel in Chiang Mai

Am nächsten Morgen machten wir eigentlich nicht viel außer arbeiten. Wir wollten erst gegen späten Nachmittag los zum Tempel der sich ebenso im Nationalpark Doi Suthep befindet. Da wir gehört hatten, dass dieser ganz schön überlaufen ist schwungen wir uns gegen 16:00 Uhr auf unseren Roller und düsten los. Ich glaube, die Fahrt dauerte gefühlt eine Stunde den kompletten Berg hoch. Hunderte Serpentinen und einem Temperatursturz von ca. 10 Grad weniger kamen wir am berühmten Wat Phra That Doi Suthep an. Okay irgendwie hatte es sich nicht wirklich gelohnt später loszufahren, es kamen immer noch Massenweise Touristenbusse an. Nun gut jetzt sind wir schonmal hier.

Es ging 300 Stufen nach oben zum Tempel. Wir hatten zwar gehört es gäbe auch einen Lift, aber das kam für uns nicht infrage wir haben ja 4 gesunde Beine. Keuchend aber glücklich kamen wir oben an und kauften unsere Tickets für 30 Baht pro Person (umgerechnet ca. 0,85€). Im Eingangsbereich wird direkt überall darauf hingewiesen seine Schuhe auszuziehen. Überall sind Hinweisschilder das es Regale gibt, in denen man seine Schuhe abstellen kann, die glaube ich von 90% der Besucher ignoriert wurden. Also Obacht das man nicht über ein Haufen Schuhe stolpert. Man könnte meinen bei den Massen an Schuhen findet man seine bestimmt nie wieder, aber keine Sorge nach der Besichtigung hatten wir unsere Schuhe wieder.

Also ging es eine kleine Treppe hinauf in das innere des Tempels. Dieser besteht fast nur aus Gold, wo man auch hinschaut. Das Highlight des Tempels ist die vergoldete Riesengroße Chedi in der Mitte. Im Inneren der Chedi soll sich ja laut Legenden eine Reliquie des Buddhas befinden. Somit ist diese Chedi eine der heiligsten Stätten in Chiang Mai. Viele laufen einmal betend, um die Chedi herum um sich ihren Segen abzuholen. Überall gibt es vor Ort auch Stände, wo man Opfergaben kaufen kann von Blumen bis hin zu Kerzen. Wir vermeiden es solche Rituale nachzumachen, da wir nicht dem Buddhismus angehören und finden es steht uns nicht zu. Natürlich wird der Tempel immer noch aktiv von Mönchen genutzt und wenn man möchte, kann man sich auch gegen eine kleine Spende von Ihnen in Form eines Armbandes Segnen lassen. Überall stehen wunderschön anzusehende Buddhastatuen in Gold oder aber auch in Smaragdgrün. Nach 1 Stunde waren wir fertig mit der Besichtigung und machten uns auf den Rückweg.

Eine Hand berührt die Hand eines Buddhas im Hintergrund ist ein Tempel zu sehen in Chiang Mai
Päärchen sitzt vor der goldenen Chedi des Wat Phra That tempels
Der Aussichtspunkt am Viewpoint 99 Huaykaew

Auf der Fahrt nach unten entdeckten wir auf der rechten Seite eine kleine Wiese mit einer Wahnsinns Aussicht. Wir beschlossen hier 2 Stunden auf den Sonnenuntergang zu warten, um ein schönes Foto von Chiang Mai bei Nacht zu machen. Um uns das warten zu erleichtern hatte ich die glorreiche Idee uns etwas zu essen zu besorgen. Nur ein paar Meter entfernt sollte es ein Café geben. Also fuhr ich alleine los und musste ernüchternd feststellen das, dass Café geschlossen war. Der vollsten Überzeugung auf dem Weg nach oben ein paar Streetfoodstände gesehen zu haben fuhr ich den Berg weiter runter. Okay irgendwann war ich dann doch ganz unten angekommen und beschloss uns im 7-Eleven Essen zu besorgen. Ich kaufte unsere Lieblingsnudeln, ein Sandwich und 2 Bier. Ich hatte keinerlei Zeitgefühl, kein Handy dabei und dachte mir, das Steven sich wahrscheinlich schon Gedanken macht, wo ich denn bleibe.

Wieder oben angekommen teilte er mir dann mit das ich 45 Minuten lang unterwegs war. Na ja was solls immerhin konnten wir bei der tollen Aussicht ein kleines Picknick machen, bei dem wir komplett von Mücken zerstochen wurden. Kurzerhand beschloss ich mein Regencape anzuziehen in der Hoffnung die Mücken können nicht durch Kunststoff durchstechen. Der Plan hat tatsächlich funktioniert, bis auf unsere Füße die bestimmt von mehr als 20 Stichen übersät waren. Also auf keinen Fall das Mückenspray dort vergessen. Die lange Wartezeit machte sich bezahlt und wir genossen den Sonnenuntergang und später Chiang Mai bei Nacht, Glühwürmchen inklusive. Die Rückfahrt war schon etwas abenteuerlich da die Straße über keinerlei Beleuchtung verfügt und es tatsächlich ein paar verrückte gab die komplett ohne Licht dort runterfuhren.

Ein Ausflug zum Grand Canyon Chiang Mai

Wir hatten bereits viel von diesem Ort gehört und beschlossen uns gleich früh morgens auf den Weg zu machen. Aufgrund der anhaltenden Hitze in Chiang Mai freuten wir uns besonders auf eine Abkühlung. Wir düsten also voller Vorfreude mit dem Roller los, doch keine 10 Minuten später hatten wir tatsächlich unsere erste Polizeikontrolle in Thailand. Eine Absperrung ließ es uns schon von weitem erahnen und dann winkte uns der Polizist natürlich zu sich. Ich machte mir groß keine Gedanken, da ich alles dabei hatte. Der Polizist fragte nach meinem internationalen Führerschein, schaute ihn sich kurz an und ließ uns weiterfahren. Witzig an dieser Stelle war, aber das alle Touristen nach uns sich einfach freiwillig in die Polizeikontrolle stellten 😀 , obwohl er sich bewusst Leute aussuchte und diese raus gewunken hat. Und nein sie haben nicht nur Touristen raus gewunken, sondern auch Thais die komischerweise gefühlt alle zur Kasse gebeten wurden. Nach ca. 20 Minuten Fahrtzeit mit dem Roller erreichten wir dann den Grand Canyon.

Wir waren etwas irritiert, dass es 2 Eingänge gab, hatten wir schließlich bisher nur vom Wasserpark gelesen. Wir beschlossen den unbekannten Eingang zu nehmen und zahlten 100 Baht (umgerechnet ca. 2,85€) pro Person. Das war immerhin schonmal besser als 8,00 € für den Wasserpark nebenan. Eine nette junge Dame Empfang uns freundlich und klärte uns über unsere Möglichkeiten auf. Tatsächlich war im Eintritt fast alles mit dabei, wir durften die Kajaks und Tretboote benutzen, konnten Klippen springen oder uns auf einem Floß treiben lassen. Es gab auch eine Zipline, die allerdings extra kostete. Wie viel sie kosten sollte habe ich tatsächlich nirgendwo lesen können. Tolle Sache für den Preis dachten wir uns und erkundeten erstmal die Umgebung. Da wir die Kamera dabei hatten, waren wir froh, das man sich Schließfächer mieten konnte. Das große Problem war nur wie wir unseren Rucksack in dieses Mini kleine Schließfach bekommen. Also war quetschen angesagt, was nicht passt, wird eben passend gemacht.

Es dauerte keine 5 Minuten und wir wollten unbedingt ins Wasser, schließlich war es trotz Regenzeit einfach nur mega heiß. Stevens Plan um schnell ins Wasser zu kommen? Er wollte direkt die 10m tiefe Klippe herunterspringen. Okay, als ich dann so davor stand, war mir schon mulmig zumute, schließlich ging es hier 10 m weit runter ins kühle Nass. Steven ließ sich nicht lange beirren und sprang einfach, ich dagegen benötigte ein wenig Motivation des Bademeisters, der dort ein Auge auf die springenden Gäste wirft. Unten angekommen dachte ich nur, nie wieder. Die nächste Frage war, wie kommt man hier wieder hoch? Man musste über eine Art Hängenetz wieder nach oben klettern, puh anstrengend sag ich euch. Ich hatte noch 2 Tage danach mega Muskelkater in den Beinen. Habt ihr darauf keine Lust müsst ihr ein paar meter Schwimmen, um wieder an Land zu kommen. Nachdem ich den Schock verdaut hatte, ging es auf die andere Seite zu den Kajaks.

Ein netter Mitarbeiter schob uns direkt 2 ins Wasser und wir konnten unsere Erkundungstour auf dem Wasser weiterführen. Wir schipperten also vor uns hin und genossen die Aussicht und die Sonne. Natürlich wieder komplett alleine, keine Ahnung wie wir das machen aber drüben im Wasserpark war die Hölle los. Nach mehreren Stunden Klippen springen, Kajak fahren und auf dem Floß rumtreiben fielen uns die schönen Fotospots auf. Eine Schaukel mit lauter Blumen, eine Herzförmige Sitzgelegenheit oder auch ein mit Blumen umsäumtes Fahrrad. Irgendwann wurde uns einfach nur noch zu heiß, weswegen wir den nach Hause weg antraten und einen unserer letzten Abende in Chiang Mai verbrachten.

ein Kanu fährt durch den Grand Canyon in Chiang Mai

Am vorletzten Tag in Chiang Mai buchten wir über unser Hostel einen Minivan nach Pai und mussten vorher noch ein paar Vorbereitungen treffen. Also mussten wir nochmal Einkaufen, um die Fahrt zu überstehen. Warum? Mehr davon im Reisebericht von Pai.

Sehenswürdigkeiten Chiang Mai

Reisebericht Chiang Mai

Wat Phra That Tempel

  • Infos

    Der Wat Phra That Tempel gehört zu den heiligsten Stätten in Chiang Mai. Er ist eine Buddhistische Tempelanlage die eine Reliquie des Buddhas beherbergen soll. Es gitb viele Geschichten zur Entstehung dieses Tempels unter anderem das ein weißer Elefant mit der Reliquie des Buddhas genau dort verendet sein soll, weswegen der Tempel nun genau an dieser Stelle steht. Das Highlight ist die vergoldete Chedi in der Mitte des Tempels, sowie zahlreiche Buddhastatuen die Teils auch aus Kristall bestehen.

  • Öffnungszeiten

    05:00-21:00 Uhr

  • Kosten

    der Eintritt sind 30 Baht (umgerechnet ca. 0,85€), wollt ihr statt der Treppen den Lift benutzen kommen nochmals 20 Baht obendrauf

  • Transportmittel

    Diesen Ort könnt ihr günstig mit den roten Sammeltaxis erreichen. Diese bringen euch von Chiang Mai für 50-80 Baht in 30-45 Minuten zum Tempel. Eine andere günstigere Variante ist der Roller. Aufgrund der vielen Kurven und abends nicht beleuchteten Straßen eher etwas für geübtere Fahrer. Ihr könnt auch eine Tour mit dem Minivan buchen diese ist allerdings bei weitem Teurer.

Pha Ngoep Wasserfall

ein Wasserfall im Nationalpark Doi Suthep
  • Infos

    Dieser Wasserfall ist zwar nicht sehr groß aber ein schöner Platz um alleine zu entspannen. Fährt man den Berg ca. 5 km hochkommt auf der linken Seite das Hinweisschild für einen View Point und den Pha Ngoep Wasserfall. Dieser ist ca. 15 m lang und wird oft von einheimischen zur Erfrischung genutzt. Um zum Wasserfall zu gelangen müsst ihr ein paar Meter weiter fahren, dort geht es zu Fuß eine kleine Böschung hinab und Voila da seht ihr den kleinen Wasserfall.Ihr könnt auch am View Point gerade aus hinunter gehen, um kleinere Ableger des Wasserfalls zu sehen.

  • Öffnungszeiten

    es gibt keine ihr könnt hin wann immer ihr Lust habt

  • Kosten

    der Wasserfall ist vollkommen Kostenfrei

Monthathan Wasserfälle

  • Infos

    Die Wasserfälle (insgesamt 3) befinden sich im Doi Suthep Nationalpark in Chiang Mai. Sie sind ca. 17 km von Chiang Mais Innenstadt entfernt. Dieser Teil des Nationalparks ist nicht kostenfrei und hat Öffnungszeiten. Falls ihr Lust auf eine Wanderung habt, gibt es hier den Monthathan Trail der ca. 60-90 Minuten dauert und einmal um das Gelände drumherum führt. Natürlich inklusive 3 Wasserfällen.

  • Öffnungszeiten

    08:00-17:00 Uhr

  • Kosten

    Für einen Roller mit 2 Personen zahlt man 220 Baht (umgerechnet ca. 6,30€) Eintritt.

  • Transportmittel

    Wir würden euch empfehlen mit dem Roller dort hinzufahren. Den Berg hinauf ca. 17 km seht ihr rechts ein großes Schild. Fahrt ihr dort in Straße steht da ein Kassenhäuschen wo ihr den Eintritt bezahlt. Von dort aus geht es nochmal 3 km eine Straße entlang, bis ihr am Wasserfall ankommt. Solltet ihr mit einem Taxi oder Minivan dorthin fahren kann es passieren das man euch am Kassenhäuschen rauslässt und ihr die 3 km zu Fuß laufen müsst.

Viewpoint 99 Huaykaew Road

Aussicht auf Chiang Mai bei Nacht

Dieses Foto entstand nicht am eigentlichen Aussichtspunkt. Kurz vor dem Viewpoint 99 findet ihr, wenn ihr hochfahrt auf der linken Seite eine Wiese mit Geländer. Aber Achtung wollt ihr hier Abends ein Foto machen solltet ihr euren Roller auf die Wiese tragen, denn hier gibt es keine Parkplätze und es wäre gefährlich den Roller auf der Straße stehenzulassen. Einen Riesen Vorteil hat dieser Aussichtspunkt allerdings, man ist eigentlich komplett alleine und er ist völlig kostenfrei. Der oben genannte Aussichtspunkt ist tatsächlich ein paar hundert Meter weiter den Berg hoch. Wir haben hier ein kleines Picknick gemacht und auf den Sonnenuntergang gewartet. Unsere Gesellschaft bestand nur aus einem weiteren Fotografen und ab und zu vorbeikommenden Touristen die kurz ein Selfie gemacht haben. Die Aussicht ist super schön und wenn ihr Glück habt, könnt ihr abends noch die vielen Glühwürmchen beobachten. Noch ein kleiner Hinweis für nicht geübte Rollerfahrer überlegt euch gut ob ihr diese Strecke im Dunkeln zurücklegen wollt da es keinerlei Beleuchtung an den Straßen gibt.

Grand Canyon Chiang Mai (Hang Dong Canyon)

  • Infos

    Der Grand Canyon in Chiang Mai ist ein alter Steinbruch, der sich selbst überlassen wurde. Hier wurde damals Erde abgebaut, um die Landebahn am Flughafen zu verlängern. Über die Jahre füllten sich nun die Krater durch den vielen Regen mit Wasser. Teilweise ist das Wasser 30-40 m Tief. Der Grand Canyon besteht aus 2 Teilen. Der erste Teil, in dem wir waren, wird auch Hang Dong Canyon genannt. Hier ist es aufgebaut wie in einer Art Freibad. Ihr könnt Klippen springen, Kanus fahren oder euch einfach auf einem Floß treiben lassen. Es gibt Restaurants und ein Café. Der 2te Teil ist ein Wasserfunpark, dieser ist teils sehr überlaufen. Für ca. 8,00 € Eintritt könnt ihr hier Ziplinen, Rutschen oder auf Wasserhüpfburgen herumtollen.

  • Öffnungszeiten

    09:00-19:00 Uhr

  • Kosten

    der Eintritt pro Person beträgt 100 Baht (umgerechnet ca. 2,85€), inklusive sind die Kanus, Tretboote, Flöße, Klippenspringen und tolle Fotospots. Es gibt auch einen Spind zum mieten allerdings sind diese mega klein, also falls ihr einen großen Rucksack dabei habt müsst ihr ihn mit euch rumschleppen. Das Leihen eines Spinds kostet 30 Baht (umgerechnet ca. 0,85€) und 100 Baht Pfand.

  • Transportmittel

    Wir würden euch empfehlen selber mit dem Roller dort hin zu fahren. Der Canyon ist ca. 17 km von Chiang Mais Innenstadt entfernt und einfach zu erreichen.

Tha Phae Gate

Auf diesen Platz sind wir nur zufällig gestoßen und wunderten uns, warum hier so unglaublich viele Menschen sind. Im Nachhinein nach ein wenig Recherche, stellte sich raus, das dieser Platz ein berühmter Instagram Hotspot ist. Auf der einen Seite befremdlich was man hier so sieht, auf der anderen Seite ein schönes Fotomotiv. Der Platz befindet sich in der Altstadt Chiang Mais und nennt sich Tha Phae Gate. Hier könnt ihr entweder einen Thai bezahlen (diese verlangen 100 Baht also ca. 2,85€ ) der euch die Tauben anlockt und weg scheucht um ein Foto zu machen oder aber einfach selber Futter kaufen und euer Glück versuchen. Wir entschieden uns für Variante 2, da wir es schon hart fanden die Tauben mit einem Stock zu verscheuchen. Kleiner Tipp nach 19:00 Uhr sind plötzlich alle Tauben verschwunden, also macht euch früher auf den Weg.

Unterkünfte Chiang Mai

Reisebericht Chiang Mai

Wie überall habt ihr auch in Chiang Mai die Möglichkeit sowohl HIgh als auch Lowbudget zu übernachten. Wir entschieden uns für Low Budget.

Wir buchten 5 Nächte im

Bann Elephant Home

Die Übernachtung im Doppelzimmer mit eigenem Bad und Klimaanlage kostete uns 9,00 € pro Nacht.

Kleiner Tipp bucht ein Doppelzimmer ohne Bad, denn die Gemeinschaftsbäder sind um einiges angenehmer. Nehmt euch Ohropax mit, denn man hört echt alles. Die Zimmer sind nämlich teilweise im Aufenthaltsraum. Das Frühstück war sehr lecker und vom Preis her völlig okay. Die Lage ist in einer kleinen Seitenstraße, man ist aber innerhalb 2-5 Minuten mitten im Geschehen. Es gibt auch einen eigenen Rollerverleih.

Bei unserem 2 Besuch in Chiang Mai buchten wir 1 Nacht im

Sunny Hostel

Dieses liegt ebenso in der Altstadt und ist auf jeden Fall die bessere Wahl. Auch hier bezahlten wir 9,00 € für ein Doppelzimmer allerdings nur mit Ventilator. Da die Zimmer aber teilweise keine Fenster hatten, war es durchaus auch ohne Klimaanlage aushaltbar. Die Gemeinschaftsbäder sind sehr groß und sauber. Es gibt auch ein kleines Frühstücksangebot zu einem kleinen Preis.

Transportmittel Chiang Mai

Reisebericht Chiang Mai

  • Rotes Sammeltaxi/Tuk Tuk

    In Chiang Mai bekannt sind die roten Sammeltaxis. Diese kann man einfach heranwinken und sagen, wo man hin möchte, desto mehr Leute zusteigen umso günstiger wird die Fahrt. Sagen wir mal so, das ist das eigentliche Prinzip welches glaube nur bei Thais praktiziert wird. Wir haben die Erfahrung gemacht, das sobald jemand drin sitzt die Taxis gar nicht erst anhalten, um jemanden zusteigen zu lassen und im voraus schon feste Preise vereinbaren. Lasst euch nicht täuschen von den 30 Baht die draußen pro Person dran stehen, meist fangen die Preise bei 50 Baht pro Person an. Eine Alternative aber wesentlich teurer sind natürlich wieder die Tuk/Tuks. Diese stehen an jeder Straßenecke und machen schon von sich alleine auf sich aufmerksam.

  • Fahrrad

    Eine günstige Variante sind auf jeden fall Fahrräder. Viele Hostels und Hotels bieten diese meist kostenfrei an. Ansonsten bezahlt man zwischen 50-100 Baht pro Tag für ein Fahrrad. Falls ihr nur die Innenstadt erkunden wollt, würden wir euch auf jeden fall Fahrräder empfehlen.

  • Roller

    Unser Hostel hatte einen Rollerverleih, dieser kam uns relativ teuer vor, jedoch mussten wir später feststellen das alle dieselben Preise hatten. Im Durchschnitt zahlt ihr zwischen 200-300 Baht (umgerechnet ca. 6,00-8,00€) pro Tag. Um in den Nationalpark zu kommen das perfekte Transportmittel, um flexibel zu bleiben.

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